Langstrecke

Kurze Strecken mit ca. 200 km sind im Allgemeinen kein Problem. Eine ganz andere Situation finden wir auf der Langstrecke von München zum Nordkap oder nach Nizza vor.

Unterwegs brauchen wir möglichst leistungsfähige Lademöglichkeiten. In Europa gibt es viele Ladestationen mit 11 oder 22kW (das ist soviel, wie ein oder zwei Elektroherde in Ihrer Wohnung benötigen). Die Firma Tesla hat eigene Ladestationen mit 135kW aufgebaut.

Es bleibt auch eine Philosophie-Frage. Wechselstrom-Ladestationen sind relativ billig und stehen daher an vielen Ecken. Firmen können auch einmal ein paar mehr aufstellen. So hat IKEA in der Nähe von Zürich 12 Parkplätze in seinem Parkhaus mit 22 kW Lademöglichkeiten ausgerüstet.

Die Frage ist: kann ihr (geplantes) Auto überhaupt damit umgehen? Es muss das passende Ladegerät an Bord haben.

Neben den Ladestationen, die den gewohnten Wechselstrom bereit stellen, gibt es nun auch Ladestationen, die Gleichstrom direkt für die Batterie anbieten. Die laden oft schneller mit ca. 50 kW. Allerdings sind diese Stationen teurer und werden bei uns oft aus Steuergeldern bezahlt oder bezuschusst. Deshalb gibt es noch nicht viele. Und wenn ein Ladeplatz dann Gleichstrom anbietet, da habe ich noch nie mehr als zwei Stationen auf einmal gesehen.

Und dann brauchen wir am Ziel meist eine Möglichkeit, das Auto nachzuladen. Wenn Sie also ein Hotel als Ziel haben, dann fragen Sie am besten vorher nach einer Lademöglichkeit. Es gibt im Netz auch Listen mit Elektroauto-freundlichen Hotels. Schön sind auch Firmen, die ihren Kunden während des Einkaufs eine Lademöglichkeit bieten.

Genaueres folgt noch, wenn wir die Lademöglichkeiten im Einzelnen besprechen.

 

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